Aktuelles

Las Vegas, 30. März 2014. Good morning America. Nun sind wir bereits seit über zwei Wochen bei den Amerikanern, also bei den echten, denn Hawai war ja eigentlich auch schon USA, obwohl die ja eher erobert und eingegliedert  wurden, aber das ging  natürlich völkerrechtlich völlig in Ordnung und ist ja auch schon 100 Jahre her.

Die ersten beiden Wochen haben wir vorwiegend mit skifahren verbracht und da hatten wir das Glück, dass es doch zweimal Neuschnee gab und wir so den feinen Pulver den es hier gibt erfahren durften. Was ein Spass. Wir hatten hierzu Besuch von der Familie Leber und Anke und so fiel es uns leicht unser grosses amerikanisches Haus mit Leben zu füllen.  Moritz fand es toll, dass er Louisa dabei hatte um in der Skischule seine ersten Schwünge zu erlernen und so saust er nun auch ganz tapfer die Berge runter. Um die Hinterwelt Richtung Colorado zu erkunden wurden ein paar Motorschlitten gemietet und so sind wir in den einsamen Bergen um die Wette gedüst. Tatsächlich ein sehr amerikanisches Vergnügen. Yihaaaa.

Mittlerweile haben wir aber die Schneeregion verlassen und sowohl  den Bryce Canyon als auch die Gegend um Escalante besucht wo wir uns die berühmten Hoodos sowie einen Slot Canyon anschauen konnten. Zuletzt waren wir im Zion Canyon.  Tatsächlich eine beeindruckende Gegend die wir hier erleben dürfen.

Heute Mittag sind wir nun in Las Vegas angekommen. Der verrückten Wüstenstadt, wo das Leben keine Pause kennt. Dem Gegenpol zur religiösen Stadt Salt Lake City mit seinem Mormonentempel und seinen Alkohol- und Feierrestriktionen.

7. März 2014, Maui, Hawai. Mittlerweile sind wir bereits seit zwei Wochen auf den Inseln Hawaii´s und haben die Garteninsel Kauai sowie Maui besucht und umrundet. Schon beim ersten Besuch auf dem ´Cliff´ konnten wir die erste Walsichtung vermelden und seit dem begegnen wir immer wieder Walen und ihren Babies die gerade hier geboren werden und den Drang haben immer mal wieder vor lauter Lebenslust aus dem Wasser zu hüpfen. Sehr beeindruckend!

In Kauai hatten wir bei dem Besuch des grossen Canyons des Pazifiks leider Pech und wurden von schlechtem Wetter behindert. Durch die schlechten Sichtverhältnisse konnten wir die wahre Grösse und Schönheit leider nur erahnen. Schön dass wir nochmal mittels Hubschrauber die Chance bekamen das nachzuholen. 

Auf Maui haben wir uns ein gebrauchtes Surfbrett gekauft und versuchen nun so oft als möglich die Wellen abzureiten, allerdings sind die im Norden der Insel recht hoch und im Süden eigentlich fast zu klein zum surfen. Gar nicht so einfach wenns keinen goldenen Weg gibt. Ach ja apropos golden - gestern morgen waren wir zum Sonnenaufgang auf den Vulkan Haleakala hoch (3100 Meter), ein tolles Erlebnis. Allerdings kam uns die amerikanische Variante der Vulkanbesteigung (einfach mit dem Auto hochfahren) schon etwas gewöhnungsbedürftig vor. Ausser uns blieben auch bereits nach 15 Minuten nur noch wenige der Hunderten von Schaulustigen am Krater um sich noch ein wenig mehr umzuschauen.

Wir haben auch an einer sehr informativen Walbeobachtungstour teilgenommen wobei wir den grossen Buckelwalen fast zum greifen nahe kamen. Sie tauchten direkt unterem Boot durch und sprangen nur wenige Meter entfernt aus dem Wasser. Ein echt tolles Erlebnis. Beim schnorcheln direkt an unserem Hausstrand sieht man nicht nur bunte Korallen, grosse Fischschwärme, sowie die fast schon obligatorischen Meeresschildkröten, sondern kann auch noch den Walen bei ihren mystischen Gesängen lauschen. Echt magic! Ah fast vergessen - Moritz schwimmt !!!

20. Februar 2014, Siufaga, Savaii, Samoa. Heiss und feucht empfing uns Samoa und immer wieder mussten wir auch mal ein Gewitter über uns ergehen lassen. Regenzeit. Schon am Flughafen wurden wir recht freundlich von unserem Autovermieter empfangen wo wir dann ganz unkonventionell auf der Haube des Fahrzeugs die Formalitäten wie etwa die Ausstellung des lokalen Führerscheins absolvierten.

Seit sechs Tagen sind wir nun schon unterwegs in der ehemaligen deutschen Kolonie und schauten uns sowohl Upula an mit der Hauptstadt Apia als auch Savaii die zweite grosse Insel und so fanden wir auf den Vulkanfelsen  spannende Blowholes, natürliche Swimmingpools, tiefe Wasserfälle oder auch riesige Lavafelder, wurden von Blitzfluten überrascht. Wohnten in einfachen Strandhütten, den Fale´s oder schönen Resorts und trafen Häuptlingstöchter, Diplomatensöhne, Helmut einen deutschen Auswanderer sowie den örtlichen Feuerwehrhauptmann. So erfuhren wir recht viel über die aktuellen Umstände auf der Insel und hörten auch einiges aus der Geschichte. Aktuell machen gerade die alten Kokosnusspalmen sorgen die auf den Plantagen unseren Vorfahren gediehen, denn nach knapp über 100 Jahren wollen die nicht mehr und machen schlapp.  Irgendwie dreht sich hier auch alles um die tolle Palme. Ob als Demonstrations-Flugobjekt im Blowhole oder als Basiswerkstoff für die Strandtasche. Das haben auch Moritz und Frida spitz gekriegt und überraschten uns mit der Idee doch einen Kokosnussstand betreiben zu wollen und so sammelten sie ganz fleissig Nüsse zusammen und liessen uns mal eine Stunde in Frieden.

Morgen wollen wir dann noch einen letzten Tag gemütlich in unserem Resort verbringen und lediglich einen kurzen Schnorchelausflug unternehmen sowie an einer – was soll es sonst sein – Kokosnussdemonstration teilnehmen.

Ach ja, von gestern sind sie hier übrigens nicht, denn gestern ist knapp 40km weiter östlich, da ist nämlich die Datumsgrenze und damit auch genau einen Tag hinten dran.  Über diese Grenze werden wir dann auch hüpfen bei unserem Weg  zurück auf die Nordhalbkugel. Ab da sind wir dann halt auch nicht mehr vorneweg sondern immer hinterher.  Wir freuen uns auch schon riesig darauf Godi Magdalena in Honolulu zu treffen !

12. Februar 2014, Treasure Island, Fiji. Die letzten Tage in Neuseeland verbrachten wir in Auckland, wo wir auch die Ehre hatten zum "Tea" eingeladen zu werden von Jareds Eltern. Das war ein toller Abend und so lernten wir nicht nur seine Schwester mit ihren Kindern sowie seine Eltern kennen, sondern hörten auch noch den einen oder anderen Schwank aus seiner Jugend. Ach ja, und Tee gabs übrigens keinen. Wir waren auch an Jareds Lieblingsstrand nochmal surfen wo wir fast Moritz zurücklassen mussten, da er sich in das Spielhaus des örtlichen Surfshops verliebte...  ;). Da die letzten 3 Tage in Auckland doch sehr feucht und sogar recht kühl waren kam uns der 3 Stundenflug in die Südsee recht gelegen und so sitze ich gerade am Strand vor unserer Hütte auf der kleinen Insel Treasure Island wohin wir nach der Landung auf Viti Levu der Hauptinsel der Fijis weiterreisten. Was soll ich sagen Palmen, Sandstrand, blaues Wasser, bunte Fische, herzliche Menschen und Sonne satt - gerade geht die Sonne auf und wenn ich vor mich hinschaue dann kenne ich den Anblick irgendwie von den 70er Jahre Fototapeten. Echt atemberaubend dieses Archipel. Den Kindern gefällt das einfache und unkomplizierte Inselleben prima und so bewegen wir uns schon seit 5 Tagen auf geschätzten 500 qm zwischen Hütte, Riffe, Pool und Restaurant. Beim gestrigen Krabbenrennen sind wir mit unserer Krabbe Vasili zweiter geworden. Leider müssen wir heute schon wieder zurück zur Hauptinsel um morgen dann ins Herz der Südsee, nach Samoa zu fliegen.

31. Januar 2014, Tutukaka, NZ. Heute abend gibt es Pipi in Tutukaka. Nein, wird sind jetzt nicht völlig durchgedreht und Fridas Sprache hat auch noch nicht auf uns abgefärbt. So ist das nunmal mit den Namen der Dinge hier. Hatte mich ja auch erst gewundert als wir beschlossen von Kerikeri weiter Richtung Norden zu fahren um dort dann die Zelte in Karikari aufzuschlagen. Also wie auch immer. Ganz genau gesagt steht unser aktuelles Häuschen ja auch nicht in Tutukaka, sondern nebenan in Nunguruguru oder so, aber jetzt wird’s glaube ich echt zu viel. Ach ja, und Pipis sind die hiesigen Muscheln.

Wir hatten in der Bay of Islands eine sehr schöne Tour mit einem Segelschiff gemacht, was toll war und vermutlich auch tatsächlich der beste Weg um die Bucht der Inseln zu erkunden ist. Um zum Boot zu kommen mussten wir eine Fussgängerfähre nutzen, auf der wir den Wolfgang aus der Pfalz trafen der die Kinder dann auch mal die Fähre steuern liess. Nach ein paar geruhsamen Tagen sind wir zu unserem nördlichsten Punkt der Karikari Bucht gezogen und hatten tatsächlich das Glück den bekannten Strand für fast zwei Stunden ganz für uns alleine zu haben. Eine tolle Sache. Trotz der strahlenden Sonne war der Sand recht kühl, da sich weisser Sand nicht stark erwärmt, was ein Glück war, sonst wäre die Querung der Düne echt eine Qual gewesen. Am Tag zuvor sind wir mit dem Auto zu und auf einem Surferstrand gefahren aber keine Welle also nix surfen. Mit dem Pajero sind wir dann auch nicht hängen geblieben im Sand der Wagen hatte sich auf der Sandpiste zwar mal etwas quergestellt und drohte ins kippen zu kommen, das konnte dann aber vermieden werden.  Aktuell sind wir nun in einem kleinen Häusschen an einer Flussmündung und haben es doch nochmal geschafft direkt am Wasser zu wohnen. Das hat einfach was. Und dann die tollen selbstgesammelten Pipis mit nem schönen Weisswein. Superb...!

23. Januar 2014, Kerikeri, NZ. Nach Wellington hat es uns in die Berge gezogen. Wir versuchten den Mt. Ngauruhoe zu besteigen (das einzige Skigebiet auf der Nordinsel) wo wir allerdings bei einer Pause an einem schönen Wasserfall hängen blieben. Von dort sind wir weiter nach Taupo und Rotorua zum Tanz auf dem Vulkan. Denn die Gegenden sind bekannt für ihre noch aktiven Vulkane, heissen Quellen, Geysire und blubbernden Schlammpools. Ausserdem gibts wohl das Dorf der Hobbits, das wir allerdings aufgrund von Regen ausliessen. Da sich das schlechte Wetter dort oben festgebissen zu haben schien machten wir uns weiter zur wunderschönen Halbinsel Coromandel. Hier lockten unter anderem der Warmwasserstrand und die berühmte "Cathedral Cove". An den "Hot Water Beach" nimmt man eine Schaufel mit und gräbt sich dort seinen eigenen Pool mitten in der Natur. Der Kopffilm startete und da waren wir 4 an dem einsamen Strand im warmen Wasser, gekrönt vielleicht noch mit einem kühlen Bier in meiner Hand und los gings. Wir parkten unseren Wagen schnappten unsere kleine grüne Schaufel die wir extra besorgten und machten uns auf zu dem Flecken Erde wo das warme Wasser aus der Erde sprudelt. Als wir um die letzte Ecke vom Strand bogen dann die Realität. Knapp 500 Leute mit ihren kleinen grünen Schäufelchen waren bereits anwesend und buddelten um die Wette. Der ganze Strand war bereits in eine Mondlandschaft verwandelt. Familienverbände durchstreiften die Beckenvielfalt mit ausgeklügelten Strategien wurden die Pools erobert... aber jetzt wirds zu langatmig. Die ganze Geschichte gerne persönlich, wens interessiert. Die nächsten Tage genossen wir an den Stränden dieses wirklich wunderschönen und ansonsten recht einsamen Fleckchen Erde. Mit der kleinen grünen Schaufel wurde noch die ein oder andere Sandburg gebaut und mit viel Meer und Sonne versuchten wir unsere mittlerweile doch etwas schrumpfenden Entdeckertriebe wieder aufzubauen.

Via einer Nacht in Auckland sind wir nun in der Bay of Ilands in Kerikeri gelandet und freuen uns schon darauf was uns hier geboten wird!

11. Januar 2014, Ohakune, NZ. Ach du jeh, schon seit 10 Tagen nichts mehr geschrieben. Nun ja, auf der kleinen Farm wars recht schön, wenn auch extrem kuschelig da wir in leicht beengten Verhältnissen lebten nachdem wir ja in der Hochsaison keine grosse Wahl hatten. An Moritz Geburtstag haben wir dann auch einen Ausflug über die Farm gemacht und alle Bewohner mal besucht. Das alles bei Regen auf der Pritsche des alten Land Rovers. Spassig wars. Vielen Dank auch nochmal für die vielen Glückwünsche!

Von der Farm aus besuchten wir den Abel Tasma Nationalpark via Taxiboot - hier war aber soviel los, das hätte auch als Costa Brava oder Rimini durchgehen können. Boot an Boot und Schulter an Schulter. Och nööö. Da war es weiter nördlich in der Golden Bay schon einsamer und gefiel uns ganz klar besser.

Mittlerweile sind wir auf die Nordinsel übergesetzt und haben Wellington besucht und besichtigt. Im Hafen fanden wir eine Kletterwand wo wir Moritz mal wieder klettern liessen und schau her, es klappt jetzt. Ganz hoch hinaus wollte der Herr und fühlte sich oben sogar wohl! Yipiie! Auserdem trafen wir noch Vera, Bruce und Kalista zum essen. Leider fiel der Besuch am nächsten Tag in ihrem Haus ins Wasser. Mittlerweile sind wir auf dem Weg ins Vulkangebiet und freuen uns wieder auf die Berge. Hoffentlich stabilisiert sich auch das Wetter nun wieder etwas denn, dass die hiesigen Sommer nass sein können wissen wir bereits.

2. Januar 2014, Nelson, NZ. Frohes Neues Jahr an alle die mitlesen! Heute sind wir auf einer Schafsfarm in Nelson angekommen nach einer recht anstrengenden Tour bei der wir quasi jeden Tag woanders wohnten. Dabei besuchten wir die tollen Schluchten des Doubtfull Sounds, wo wir eine Übernachttour an Bord eines Motorseglers machten und ein paar sehr nette Menschen kennenlernten, sowie die Royal Albatross Station in Dunedin (3,30 Meter Flügelspannweite ist echt beeindruckend!) und entdeckten die ein oder andere Robben- und Pinguinkolonie in Richtung Kaikoura wo wir in einem Backpacker das neue Jahr begrüssten. Das Wetter war sehr durchwachsen und die Erkundungstouren auch oft sehr anstrengend. Unterm Strich hat es aber ganz ordentlich funktioniert. Moritz ist mittlerweile schon ganz gut zu Fuss und irgendwie hatten wir es im Backpacker doch hinbekommen die Feierwut der Jungbevölkerung und die Bettflucht unseres Nachwuchses miteinander zu koordinieren. 

So konnten wir ein paar Robbenkolonien durchwandern, Pinguinbabys beobachten und im Doubtfull-Sound einer Bottlenose-Delphinschule begegnen. Die Delphie führten uns sogar ihre akrobatischen Künste vor. Tatsächlich sehr tolle Erlebnisse. Eigentlich gehört es sich in Kaikoura eine Fahr zu den Walen zu unternehmen, das haben wir uns aber erstmal verkniffen. Das machen wir in Hawai. Jetzt sind wir erstmal für 6 Tage auf der Farm eingebucht. Geplant ist ein wenig auszuruhen, ein Ausflug Richtung Able Tasman Nationalpark und vieleicht wagen wir es doch in die kühlen Wellen hier. Naja, mal schauen was das Wetter so bringt. Ach ja, Anke: Die Sandflies haben wir bisher lediglich gesehen. Bisher blieben grössere Attacken aus. Nur Jörg und Moritz wurden je einmal gestochen, aber wegen deinen Geschichten hatten wir den Westen auch einfach ausgelassen. So ein bisschen Angst haben wir nun vor dem Able Tasman !!!

23. Dezember 2013, Queenstown, Neuseeland. Irgendwie vermisst man an Weihnachten doch ein wenig den Winter. Wir haben versucht die weihnachtliche Stimmung durch Plätzchenbacken und Kaminfeuer zu wecken, aber so ganz wollte es doch nicht gelingen. Einen Weihnachtsbaumverkauf konnten wir auch nicht entdecken, haben mittlerweile aber rausgefunden, dass wohl jeder in den Wald zieht um sich dort seinen Baum selbst zu schlagen. Da wir aber nicht extra eine Axt/Säge kaufen möchten und Schmuck ja auch nicht vorhanden wäre verzichten wir nun komplett auf diese schöne Tradition. Also werden wir morgen zumindest abends in einen Kindergottesdienst gehen. Mal schauen wie der uns gefallen wird.

Gestern sind wir mit einem 8 Sitzer an die Küste geflogen und haben uns den Milford Sound angeschaut. Einen Fjord wie man ihn aus Norwegen kennt. Das war sehr beeindruckend und hat allen Spass gemacht. Besonders die Seelöwen hatten es Moritz angetan und so stand er in der Spitze des Schiffes á la Titanic und hätte die mächtigen Tiere fast greifen können.

Ach ja, der neue Wagen hat den Off-Road-Test bestanden. Wir sind zu einer alten Goldgräberstadt gefahren über die alte Trapperstrasse inklusive Flussquerungen und einigen heiklen und steilen Auf- oder Ab-geländepassagen. So ein Pajero hätte uns in Australien auch besser gestanden. Mit dem richtigen Gerät hatte es richtigen Spass gemacht. Da die Geschichte der Stadt sich sehr um Chinesen drehte die wohl am Ende nochmal die letzten Krümel Gold aus der Erde rausholten - sprechen die Kinder jetzt die ganze Zeit von den kleinen Männern mit den kleinen Hüttchen. 

Leider fiel unser Angelausflug heute leider aus, Frida hatte diese Nacht Fieber und wir mussten deswegen dann heute den Arzt aufsuchen und da hat sich dann das ein oder andere verschoben. Schade! Naja, vieleicht haben wir ein anderes Mal noch ne Chance. Ach ja, Frida gehts heute abend schon deutlich besser. Da hat der richtige Zaubertrank wohl schon geholfen.

18. Dezember 2013, Queenstown, Neuseeland. Seit 6 Tagen sind wir bereits in Neuseeland und nachdem wir in Christchurch gelandet sind, reisten wir via Geraldine auf den Mount Cook, wo wir zu Füssen des höchsten Berges von Australien/Neuseeland übernachteten und gleich mal feststellen durften, dass unser neues Warm knapp 20 Grad kühler ist als unser altes. Kein Schlafen mehr ohne Decken, "nix" mehr mit Leben in Badehosen und Latschen. Dafür aber eine tolle Bergwelt mitsamt fesselnden Tälern, Flüssen und knallblauen Bergseen in Mittelerde. Eigentlich doch eher unsere Welt.

Aktuell sitzen wir gerade auf einem schönen Holzdeck gegenüber von Queenstown und überblicken den Wakatipu-See. Hier haben wir für die nächsten 10 Tage unser Lager aufgeschlagen. Bleibt auch festzuhalten, dass es für die kleinen eindeutig besser ist, wenn sie ein "Zuhause" haben, auch wenn es nur auf Zeit ist. Wenn wir Tag für Tag umziehen, werden sie immer ganz hibbelig und sind dicht am Wasser gebaut. Eigentlich waren heute Ausflüge zu verschiedenen Drehstätten von "Herr der Ringe" geplant, aber Frida gehts nicht so gut, deswegen machen wir mal nen Tag Pause und planen an den weiteren Abenteuern.

Übrigens Simeon: Statt Weihnachtswanderung werden wir dieses Jahr einen Angelausflug auf Lachse machen. Hoffentlich fangen wir dann auch etwas denn ansonsten sitzen wir ohne Lachs am diesjährigen kleinen Gabentisch.

12. Dezember 2013, Cairns, Australien. Das wars dann also mit Australien. Gestern waren wir nochmal am Great Barrier Reef und genossen ein paar tolle Stunden. Moritz schnorchelt mittlerweile wie ein Grosser. Selbst der Skipper unseres Schiffes meinte dass unsere beiden sich toll mit dem Wasser zurechtfinden. Dass ein fast 4jähriger schon schnorchelt ist wohl auch nicht selbstverständlich. War aber auch echt alles toll und farbenfroh was wir sehen durften und da tauchte dann auch noch eine Annemone auf mit mehreren Clownfischen – da fanden wir also Nemo. Einfach traumhaft. Für eventuelle Besucher wäre unser Tourveranstalter sehr empfehlenswert „Calypso Tours“ ab Port Douglas.

Selbst am Strand ist der Respekt vorm Meer schon fast zu klein geworden. Vor zwei Tagen war Jörg im tiefen Wasser und Moritz ist ihm einfach entgegen gelaufen obwohl das dort für Ihn eigentlich zu tief war. Natürlich kam eine Welle und setzte ihn Land unter. Daraufhin wurde er dann selbstverständlich sofort gerettet. Das kommentierte der kleine dann mit den Worten: „Ich wusste du würdest mich nicht hängenlassen.“

Auch das Festland um Cairns konnte uns begeistern, so besuchten wir den Regenwald im Norden und machten auch einen Ausflug in die Atherton Tablelands wo wir wiedermal erfolglos unser Anglerglück testeten. Aber um ehrlich zu sein wären wir vermutlich an dem zweiten Schritt nach dem Fang eh schon wieder gescheitert. So geht’s nun heute Richtung Sydney von wo wir dann morgen das Land verlassen und uns ins kühlere und hoffentlich nicht zu nasse Neuseeland begeben. Au Backe, au Backe, Piratenattacke...

06. Dezember 2013 - Cairns, Australien. Ein Ausflug zum Daydream Island und ein Segeltörn mit dem Piratenschiff "Derwent Hunter" zu einem Korallenriff zwischen den Whitsunday Islands waren der Abschluss unserer Zeit in Airlie Beach. Daydream war tatsächlich der tolle Familienausflug mit geteerten Wegen, Kinderspielplatz, künstlichem Riff und auch einem kurzen Testschnorcheln für die ganze Famile. Für uns also absolut passend als Ausflug ohne KInder oder mit älteren schon etwas flach.

Die Tour mit der Derwent Hunter einem Zweimaster aus dem Jahre 1946 hingegen war echt supertoll. Zunächst hatten die Kinder grossen Spass am Segeln und den Piratenphantasien und dann durften sogar die beiden Grossen nochmal ganz alleine zum schnorcheln und wir waren mal eine halbe Stunde ohne Zwerge. Das Team an Bord hat das echt super hingekriegt und Baby-Piraten-Sitting gemacht. Das fanden dann auch die Schildkröten toll und sind mit uns zusammen durch die Wellen geglitten. Zucker! Ach ja, auch Moritz war ne ganze Zeit mit Ärmelchen und Taucherbrille unterwegs, was er so gut fand dass wir das hier oben am echten Great Barrier Reef dann nochmal wiederholen werden. Mittlerweile sind wir nämlich nach langer Fahrt in Cairns angekommen dem Finale unserer Australienzeit. Heiss und feucht. Tropen eben.

02. Dezember 2013 - Airlie Beach, Australien. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Die Mon Repo, Schildkrötenstation - ab jetzt eine Pflichtveranstaltung bei Australienbesuchern. Insgesamt waren zwar 300 Leute zugelassen, allerdings wurden diese in 6 Gruppen unterteilt, jede Gruppe geht dann, wenn eine Schildkröte auftaucht zm Strand und begleitet ihre Schildkröte zur Eiablage. Wir hatten nun das Glück in der ersten Gruppe zu landen und es ging quasi sofort los. Da die Kinder in die erste Reihe gebeten werden (in unserem Fall inklusive Begleitung) fanden wir uns also bereits kurz nach dem Eintreffen hinter einem Prachtexemplar von 108,5 cm Länge wieder und beobachteten die Eiablage in dieser sternenklaren Nacht. Selbst unsere Unruheherde schienen von der Magie des Augenblicks ergriffen und beobachteten ruhig und artig das Geschehen. Schon schade dass wir in 2 Monaten nicht in der Nähe sind um beobachten zu können wie die Miniausgaben dann Richtung Meer zurückhüpfen. Schon gewusst, dass diese Schildkröten nur alle 7 - 10 Jahre Eier legen? Leider durften wir keine Fotos machen da ausgerechnet zum Fotozeitpunkt eine zweite auftauchte und Licht stört.

Am nächsten Tag gings weiter Richtung Rockhampton, die Stadt des Fleisches, wo es unser Ziel war, ein Steak zu essen und so gingen wir zum Great Western Steakhouse, wo es dann nicht nur ein leckeres Stück Totes Tier sondern auch noch Bullriding gab. Vorgestellt hatten wir uns ja, als wir das im Reiseführer lasen, dass da so ein Elektrobulle rumsteht auf dem dann geritten wird. Aber weit gefehlt. Im hinteren Bereich des Steakhouses gabs eine Riesenarena, in der dann Riesenbullen von Testosteronprotzen bestiegen werden. Sehr lustig und anders. Bei dem ganzen Tummult war es endlich mal entspannt auch mit etwas aktiveren Kindern zu essen, denn nach solchen Fahrtagen ist essen schon immer was schwieriger...

Auf der weiteren Fahrt Richtung Norden stoppten wir noch auf einer Krokofarm, wo wir uns nochmal mit den Salzwasserkrokodilen eingehender beschäftigten. Schon Wahnsinn diese fetten, 6 Meter langen Urzeitviecher. Wenn die zuschnappen, oh mann... Mit dem kleinen 2,5jährigen Sammy durften wir dann aber kuscheln - schön weich die laufende Handtasche.

Seit gestern sind wir nun in Airlie Beach - dem Ausgangspunkt zu den Whitsunday Islands / Great Barrier Reef. Den gestrigen Tag hatten wir dann mit Einkaufen und dem Besuch einer künstlichen Lagune vertrödelt. Am Strand schwimmen ist ja nicht angesagt wegen den Würfelquallen - schon eine nervige Sache. Heute fahren wir nun nach Daydream Island und morgen gehts auf einen Segeltörn.

28. November 2013 - Bundaberg, Australien. Gesagt getan. Wir waren beim Delphinefüttern, was auch ganz schön war. Jedes Kind durfte zwei Fische ans Maul halten und die drolligen Kerlchen haben die dann auch artig gefuttert. Da mit uns aber auch ca. 50 andere Delphine fütterten, waren wir auch hier dann wieder in einer Grossgruppe und besonders schön wurde es dann eigentlich erst danach, als Moritz noch bei 3 Anfangzwanziger deutschen Mädels sass und seine Piratengeschichten erzählte. Denn da kamen die Delphine wieder zurück und präsentierten sich nochmal vor unserer kleinen Restgruppe mitsamt Baby und brachten sogar noch ein paar Sprungeinlagen. Super schön. Bei der Fütterung waren auch ein paar Pelikane anwesend, die auch auf Fische hofften. Einer gähnte als Moritz gerade an ihm vorbeiging. Meine Güte, da hätte er einsteigen können!

Danach sind wir dann noch zum Rainbow Beach wo sich Papa-Jörg zum wiederholten Male im Sand eingrub. Diesmal gabs auch keine Eigenrettung mehr - kein Holz in Sicht und die Gesamtstrecke einfach zu lang. Gut dass ein paar echte Off-Roader vorbeikamen und uns rauszogen. Bleibt festzustellen: Ein Mitsubishi Outlander hat zwar 4WD aber für Beachausflüge nicht zu gebrauchen!

Auf der Tour gen Norden gabs dann noch eine weitere Überraschung. Wir stiessen tatsächlich auf eine Herde wilder Pferde, die hier in den Wäldern leben. Sie stammen ab von ehemaligen Arbeitspferden aus Fraser-Island und sind aufs Festland getrieben worden, als die Insel zum Weltkulturerbe wurde. Sie wollten sich aber nicht streicheln lassen, obwohl Katrin sich artig als Pferdeflüsterer versuchte.

Mittlerweile sind wir in Bundaberg angekommen dem Ort in dem der bekannte gleichnamige Rum gebrannt wird. Von hier aus wollen wir heute abend noch das I-Tüpfelchen auf den Abenteuer-Tag setzen und auf Schildkrötensafari gehen. Hier gibt es wohl eine Station in der jeden Abend eine Nachttour zu Eiablagestellen stattfindet. Startet um 18.00 Uhr und geht bis um 2.00 Uhr nachts. Noch sind wir nicht ganz sicher ob wir uns tatsächlich einen Gefallen tun, aber hey - wir haben es doch so mit Gruppenveranstaltungen und für die Nummer heute abend werden ja nur 300 Tickets verkauft. Mehr dann morgen...  Turtel Gooooo!

27. November 2013 - Fraser Island, Australien. Unsere Tagestour nach Fraser Island war ganz nett, erfüllte aber nicht ganz die Erwartungen. Vermutlich aufgestachelt durch die tollen Bilder in Prospekten und Internetbeschreibungen waren wir dann doch leicht enttäuscht, als der Lake McKenzie dann doch nicht knallblau war und die ganze Tierwelt nicht auf einmal vorbeigeschaut hat. Vielleicht ist aber auch das Reisen in einer Gruppe von 20 Leuten mitsamt Bus und Gruppengrillen etc. einfach nicht unser Ding - naja wir wurden gestern abend dann aber noch auf dem Festland von einem gigantischen Sonnenuntergang auf einer Riesendüne entschädigt. So jetzt muss ich mich sputen, wir wollen los zum Delphine füttern...

 

Ach ne kleine Anekdote von der Insel wollte ich nicht vergessen. Auf Fraser Island leben Dingos, das sind kleine Wildhunde. Da es immer wieder zu Vorfällen kommt machte uns unser Reiseführer darauf aufmerksam über Bordmikro, dass wir auf unsere zwei Zwerge besonders aufpassen sollten und nicht weiter als 3 Meter weglassen sollen. Denn diese Dingos greifen sich immer die schwächsten und kleinsten einer Herde. Sinnig. Als wir das den beiden dann übersetzten, haben sie sich sobald wir aus dem Bus waren, dann bis unter die Zähne mit Stöcken bewaffnet und wanderten so auf allen Touren mit. Aus der Gruppe musste jeder immer grinsen, wenn sie unsere Amazone Frida mit Ihrem Riesenprügel sahen. Sehr lustig!!!

24. November 2013 - Noosa, Australien. Gestern waren wir auf Kanutour in den Noosa-Everglades. Nachdem wir enttäuscht erfahren mussten, dass es keinerlei Krokodile gibt und auch der letzte Hai irgendwie 2003 gesehen wurde, haben wir uns dann auf die grossen Vögel konzentriert und waren auf dem Gebiet dann doch sehr erfolgreich - vom Seeadler über Pelikane oder auch Reiher und Komorane haben wir so einiges entdeckt. Zeljko übrigens schwarze Schwäne haben die hier unten in Massen!

Rudern will aber immer noch gelernt sein und so legten wir unseren Bootsvermieter mal so richtig rein und schrubbten Kilometer. Aus der 8km Strecke haben wir locker mal 18km gemacht. Ätsch! Ansonsten war es eine tolle Sache und wir haben auch ein perfektes Wetterfenster abgegriffen. Wir sassen nach 7 Stunden Kanutour keine 3 Minuten im Auto und schon gab es ein Tropengewitter und wer so was kennt, der weiss dass das viel Wasser bedeutet. Und ach ja - die Piratenflagge durfte auf keinen Fall fehlen, deswegen mussten wir auch höchstens zwei drittel der Fahrt Piratenlieder jodeln. Hoffentlich hat uns keiner gehört!

Übrigens Kanufahren mit Kindern klappt toll. Unsere haben sich den ganzen Tag hervorragend benommen und Langeweile kam auch nie auf - wir waren echt stolz auf die Racker - sowas ist also definitiv zu empfehlen!

 

22. November 2013 - Noosa, Australien. Wir sind in den Subtropen angekommen. Hier in Noosa sind nun Nachts 23 Grad und tagsüber um die 30 - super - endlich kein Neopren mehr beim Surfen und nachts auch keine Sorgen mehr hinsichtlich weggestrampelten Decken. So darf das Leben sein - gestern waren wir mal im Australian Zoo und haben uns alle Tiere angeschaut, die die hier so haben. Das war schon toll. So sahen wir Koalas und Kängurus oder auch Dingos und eine Krokodilshow ala Crocodile Hunter. Gibts zwar alles auch irgendwie wild, aber das will man ja mal erstmal finden und das letzte Känguru dem Moritz nachlief ist auch nicht wie im Zoo stehen geblieben.

Stellt euch vor, Jörg hatte endlich mal einen guten Tag beim Surfen - jede zweite Welle gestanden, ob das tatsächlich der Durchbruch ist, ist schwer zu glauben, aber wir werden berichten. Jetzt ist er jedenfalls recht übermütig - vermutlich waren es aber nur die einfach tollen Wellen, die tatsächlich anfängerfreundlich waren.

Ansonsten ist die neue Bleibe direkt am Noosa River ganz hübsch. Feine Aussicht aufs Wasser und die Uferstrasse mit dem vielen Verkehr kann uns kaum schrecken. Wir sind ja Orscheler Bundesstrassen erfahren...  :O

17. November 2013 - Ballina, Australien. Es ist ja schon wieder was her,dass wir was aktuelles eingestellt haben, wir sind dann aber doch davon überrascht worden, dass wir kein WLAN im neuen Haus haben, dass 1 GB Vodafonedaten schnell weg sind, dass deutsche Kreditkarten nicht zum nachkaufen taugen, etc. Fotos werden also erst wieder am neuen Wohnort hochgeladen - in Noosa, wo wir bereits ab dem 20ten sein werden. Zwischenzeitlich sind wir nach Ballina gereist, direkt neben Lennox, wo wir eine Woche sein durften. Die bekannte Riesenwelle! Lennox ist einer der beliebtesten australischen Big Wave Spots. Leider haben wir sie nicht zu Gesicht bekommen. Wir hätten gerne mal gesehen, wie sich die Surfer waghalsig dort hineinstürzen. Für uns wäre es sicher nichts gewesen, wir haben uns lieber am Longboard Strand von Byron Bay aufgehalten; direkt hinter dem Leuchtturm ist ein toller Strand, an dem es eine schöne lange nicht zu hohe Welle hat und das ganze dann auch noch versehen mit kinderfreundlichen Brechern ist, sodass das ganze dann am Strand fast poolmässig wirkt. Die letzten zwei Tage hatten wir Besuch von Martin (Jörgs Studienkollegen aus Koblenz-Tagen) und gemeinsam eine Riesensause aufs "Prawn-Festival" gemacht. Yihiiii....

10. November 2013 - Mullaway, Australien. Seit mittlerweile 3 Tagen wohnen wir nun in unserer bunten Strandhütte. Die Kinder lieben die Einfachheit und finden die Stockbetten einfach dufte. Nachdem wir vorgestern abend Kängurus gesehen hatten und auch nah genug an sie rankamen, sodass auch unsere Zwerge sie gesehen haben, wurden wir übernacht dann anscheinend von der Känguru-Stabsstelle überwacht. Denn ums Haus rum waren morgens unmengen von Kniddeln. Leider hatten wir sie nicht selbst beobachtet. 

Katrin hatte gestern ihren ersten Surfkurs und auch jede Menge Spass dabei. Morgen gibts dann Part 2. Gestern abend haben wir ein Picknick am Hausstrand gemacht in der Hoffnung Wale zu sehen, die um die Jahreszeit hier vorbeiziehen sollen. Leider ist uns das nicht gelungen, allerdings kam ein Schwarm mit recht grossen Papageien vorbei, ausserdem hatten die Kinder grossen Spass daran unser leider schnell versandetes Abendessen an die Möwen zu verfüttern.

7. November 2013 - Creascent Head, Australien. Nach 3 sehr kurzweiligen Tagen in Sydney, einer sehr quirligen und lebensdurstigen Stadt, wo wir Jared wiedergetroffen und seine Freundin Tatjana kennengelernt haben, sind wir nun auf dem Weg in den Norden. Dort waren wir nun für 2 Tage bei Crescenthead in einem sehr zu empfehlenden Surfercamp, namens Surfaris. 

In Sydney haben wir ein Surfboard entgegengenommen das uns nun auf dem Dach zumindest bis Noosa begleitet. Beim ersten Strandausflug haben wir uns dann auch gleich im tiefen Sand festgefahren. Der Strandzugang war mit "only 4 WD access" markiert - den unser Auto zwar hat, aber anscheinend ist Mitsubishis Outlander eher für den Stadtcowboy gedacht oder aber die schmalen Reifen der Autovermietung sind doch nicht das gelbe vom Ei. Naja, wir konnten uns jedenfalls nochmal selbst retten, indem wir gebuddelt hatten und dann ein wenig Holz unterlegten. Den letzten Joker des "Luftablassens" hatten wir auch noch in der Hinterhand, aber nicht gezogen. O.k. fiel mir auch gerade eben beim schreiben dieser Zeilen erst wieder ein, dass es noch ein Trick gibt. Später hatten wir dann einen riesen Spass allerseits in den Wellen. Morgen gehts nun nochmal knapp 180 km weiter. Wir haben knapp über Coffs Harbour eine Strandhütte für 5 Tage gemietet. Vermutlich werden wir keinen Internetzugang haben deswegen lade ich jetzt noch flugs ein paar Bilder hoch.

2. November 2013 - Sydney, Australien - nach nochmals 2 Flügen und einer kleinen 8 Stunden Qual sind wir endlich gelandet, 9 Uhr morgens - wir sind dann gleich mit dem Taxi in die Innenstadt und mussten nochmal ein wenig rumlaufen bis unser Zimmer bezugsfrei war. Wir hatten dann auch gleich die Chance genutzt und sind zum Apple Store - da wir leider in Thailand unsere Telefone aufgrund von SIM Lock nicht nutzen konnten - schon ein recht fieses Instrument der Handymafia. Mal schauen, ob wir dieses leidige Thema endlich hinter uns lassen können. Am Abend haben wir dann gleich Jared (Jörg Arbeitskollegen aus Dresdner Zeiten) auf ein paar leckere Burger getroffen, von ihm hoffen wir  auch ein Surfboard zu bekommen und mal schauen was sonst noch an Equipment rausspringt. Ach ja, über der Stadt lag tatsächlich ein fetter Dunstkessel, der noch von den Buschfeuern übrig ist ansonsten scheint das Thema aber hier durch zu sein.

30. Oktober 2013 - Kho Samui, Thailand - zusammen mit Stefans Stammfahrer haben wir dann heute die wichtigsten Touriattraktionen der Insel abgeklappert. Da wir Elefanten und Affen ja schon auf dem Festland hatten, konnten wir uns bei einer Blitzrunde auf den Big Buddha und einen Tempel konzentrieren, was auch völlig reichte, denn die kleinen waren von der Hize dann doch recht angegriffen und machten nach den beiden Programmpunkten auch bereits schlapp. Ihr grösster Spass war beim Big Buddha die grosse Glockenrunde. Mit Stöcken bewaffnet, durften sie mal ohne Schimpfe zu bekommen mal so richtig Krach schlagen...

24. - 26. Oktober - Khoa Sok Nationalpark - Ausflugstruppe: Stefan Lehman, Klaus, Uli, Sam, Frida, Moritz, Katrin und Jörg

Mit dem tourenerfahrenen Sam machten wir einen erstklassigen Trip aufs Festland um eine Nacht in einer schwimmenden Hütte zu schlafen und die zweite Nacht in einem Baumhaus mitten im Dschungel zwischen Kautschukplantage und Affen zu verbringen.

21.Oktober - Koh Samui - Heute waren wir dann auf der heiß ersehnten Piratentour mit dem Katameran von Gerry. Wir hätten sicherlich ein wenig mehr Wind vertragen können, hatten aber auch so einen riesen Spaß, ein tolles Essen, erste Paddelübungen und vor allem die Erkenntnis dass Kinder und Segeln doch besser zusammenpassen als erwartet. Hey Gunther und Alex - wir könnten also wieder...

21. Oktober - Vor Sydney scheinen die schlimmsten Brände seit 1968 zu wüten eine Feuerwalze steuert auf die Stadt zu. Seit 10 Wochen hat es nicht mehr geregnet, hoffen wir mal dass die Lage dort bald wieder besser wird - im Sinne aller Beteiligten. Ansonsten werden wir einen berühmten Oberurseler Feuerwehrmann mitbringen und mit uns dürfte auch die Chance auf Regen steigen. Immerhin haben wir selbst in Dubai kleinere Wölkchen gesehen...

16. Oktober - Drei Schätze in 1000 und einer Nacht - leider durften wir den Beach-Club lediglich durchschreiten. Das Abhängen auf den chilligen Loungechairs war uns untersagt - Keine Kinder erlaubt. Schön, dass wir uns danach in dem modernen Restaurant direkt hintendran verwöhnen lassen durften, so konnten wir die Clubatmosphäre vor der stimmigen Dubai-Skyline doch noch geniessen. Yami !

Familie Lewerenz - Kessler

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